Im weissen Segel wird die Grenze zwischen Privatspähre und den gemeinsam benutzten Zonen neu und weiter gefasst. Das Wohnungsumfeld (Gänge, Plätze, Treppen, Lauben) ist so angelegt, dass Spiel-Räume bleiben. Raum ohne zwingende Nutzung. Diesen Spielraum behutsam zu gestalten, ist eine Chance und soll eine Einladung an die künftigen Bewohner sein. Die Wohnungsgrundrisse entsprechen diesem Konzept im kleinen Massstab: aktive Raumfolgen einerseits, daneben die Möglichkeit sich in die eigenste Privatspähre zurückzuziehen.