27.01.2012 Adelboden

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24.10.2011 Bauabnahme Atriumhaus Zum Bannhübel

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22.09.2011 Kundenanlass

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Februar 2010, Dorenbach Architekten, Arbeiten 1971–2009

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09. – 10.09.2009 Büroreise Stuttgart

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28.08.2008 Bürogartenfest

2007

Studienauftrag Sonnenhof Arlesheim

2007

Studienauftrag Basler Kantonalbank Aeschenvorstadt

2007

Kirschhöhe Oberwil

2006

Wettbewerb Feuerwehrstützpunkt West Bern

2006

Wettbewerb Mooshalde Männedorf

2006

Renovation Umbau Domhof Arlesheim

2005

Projektwettbewerb Kongresssaal Interlaken

2005

Projektwettbewerb Station Eich

2005

Passage Oberwil

2004

Maison Marron Arlesheim

2004

Zur Apfelhöhe Haus Süd Oberwil

2004

Zur Apfelhöhe Oberwil

2003

Studie BLKB Arlesheim

2002

Odilienhaus Arlesheim

2000

Centralbahnparking Basel

FILTER: Wohnungsbau | Büro- & Velwaltungsbau | Spezialbau | Wettbewerb
© 2010 Dorenbach AG
Studienauftrag Sonnenhof Arlesheim, 2007

AUSGANGSLAGE
Das Haus Birke, ein ehemaliges Herrschaftshaus mit verschiedenen Nebengebäuden  und grossem Umschwung, steht nahe dem Ortskern Arlesheim, an gut besonnter und ruhiger Lage mit Fernsicht in die Täler der Birs und des Birsig. Seit 1975 dient das Hauptgebäude dem Sonnenhof als Wohnheim für bewegliche und nicht pflegebedürftige, herangewachsene betreute Kinder. Inzwischen ist die Wohngruppe älter geworden und es ist absehbar, dass die eine oder andere Person Pflegeleistungen beanspruchen wird. Diesen Bedürfnissen soll ein räumliches Umfeld angeboten werden, welches sicher stellt, dass die Wohngemeinschaft beieinander bleiben kann: so soll der Gemeinschaftsraum des Neubaus den Bewohnern beider Häuser Platz bieten. Weiter soll die zu erwartende Pflegearbeit funktionell erleichtert werden. Dies insbesondere, um Zeit für die betreuten Personen zu gewinnen.
Studienauftrag Sonnenhof Arlesheim, 2007

AUFGABENSTELLUNG
Vorgegeben ist ein zwischen Privat- und Gemeinschaftsräumen gut ausbalanciertes Raum-programm. Es gilt, die Richtlinien der IV und insbesondere die Rollstuhlgängigkeit zu beachten. So sind die Einzelzimmer und Nasszellen auf einer Ebene anzuordnen, Küche und Gemeinschaftsraum sind funktionell zugeordnet. Es werden bestimmte Baufelder ausgewiesen und hinsichtlich der Bebaubarkeit bewertet. Die Erschliessung vom Bannhübel her ist zwingend vorgegeben. Die Aussicht des Hauptge-bäudes ist zu respektieren.

Modell
Studienauftrag Sonnenhof Arlesheim, 2007

DIE ANALYSE DES ORTES

Das Raumprogramm generiert ein Gebäudevolumen, welches mit jenem des Haupt-gebäudes vergleichbar ist. Wird dieses theoretische Volumen einem der Baufelder zugeordnet, ergibt sich eine deutliche Konkurrenzierung des Hauptgebäudes: die Aus-strahlung und der Charme des ehemaligen Herrschaftshauses, wie auch die Grosszügigkeit der Gartenanlagen erfahren eine erhebliche Beeinträchtigung. Diese Aussage wurde bei der Entwicklung des Projektes überprüft, durch entsprechende Volumenmodelle kontrolliert und bestätigt. Ein allenfalls denkbarer Lösungsansatz mit einem zweigeschossigen Baukörper im Baufeld 5 führt zu einer unbefriedigenden Nordwest-Orientierung der Räume im Hang-geschoss. Zudem konkurrenziert die talseitige Fassadenhöhe von ca. 6 m das Volumen des Hauptgebäudes erheblich. Der Ansatz wurde daher nicht weiterverfolgt.
Visiualisierung
Studienauftrag Sonnenhof Arlesheim, 2007

PROJEKTIDEE
Das Volumen des Neubaus wird entsprechend den verschiedenen Nutzungen und Bezügen zur Umgebung deutlich strukturiert: Die Gemeinschaftsräume – in einem hellen Pavillon angeordnet - nehmen Bezug auf den Aussenbereich vor dem Haupthaus. Dieser wird zum gemeinsamen Ort beider Häuser für gesellschaftliche Anlässe vom Frühling bis zum Herbst. Die weitgehend offenen Fassaden lassen die Bewohner die Sonne und die Atmosphäre der Gartenanlage den ganzen Tag über erleben. Das Untergeschoss, über eine bequeme Treppe und einen Lift gut erreichbar, tritt optisch vom Haupthaus her nicht in Erscheinung. Das begehbare Dach erweitert die Terrasse. So bleibt die Aussicht ungestört und die Balance der Bauvolumina – Hauptgebäude / Nebengebäude - wird respektiert. Die Einzelzimmer des Untergeschosses öffnen sich gegen Südwesten und die Gemüsegärten im südlichen Teil der Gartenanlage. Der breite Erschliessungsgang und das Pflegebad werden durch zenitales Licht natürlich beleuchtet. Hangseitig bleibt Raum für einen grosszügigen Keller. Optional ist eine direkte unterirdische Verbindung zu den Kellern des Hauptgebäudes möglich.
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