









Die Kandererstrasse präsentiert sich als kleine verträumte Oase in sonst sehr urbaner Umgebung. Die Wohnbauten stammen mehrheitlich aus der vorletzten Jahrhundertwende. Sie bilden jeweils verschiedene kompositorische Einheiten aus mehreren Reihenhäusern.
Im Zuge der Erstellung des Klybeckhof Anfang der Siebzigerjahre wurden mehrere Parzellen zu einer grossen Parzelle von 5'963 m2 zusammengelegt. An der Kandererstrasse wurden alle auf der Parzelle stehenden Gebäude abgerissen. Heute präsentiert sich der Ort als Parkplatz und bildet so eine Lücke in der sonst geschlossenen Wohnbebauung.
Aus dieser Entwicklung geht die Baulücke an der Kandererstrasse 30 als letztes Puzzlestück zur Vervollständigung der Wohnstrasse hervor. Deren Schliessung ist unseres Erachtens für den Strassenzug aus städtebaulicher, architektonischer aber auch aus soziologischer Sicht nötig.
Als kleinere Variante (1E) wird eine Schliessung der Baulücke vorgeschlagen, die der rückversetzten Fassade des Gebäudes Kandererstrasse 34 Rechnung trägt. Die Fassade des Projektes ist um die Ecke gezogen.
Die Projekte der Varianten 1D und 2D suchen den Ausgleich zwischen dem Massstab des Kopfbaus an der Klybeckstrasse und jenem der Wohnbebauung der Kandererstrasse.