Nach einem langen Wegabschnitt durch unberührte Landschaften trifft der Weg der Schweiz in Flüelen auf jene Verkehrsbauten, die für die Schweiz von herausragender Bedeutung sind. Das Projekt will an die bestehende Welt der Verkehrsbauten anknüpfen, gleichzeitig aber der Gemeinde jenes Land zurückgeben, welches in den vergangenen Jahrzehnten durch Verkehrsbauten und Wege verbraucht wurde. Entlang dem Seeufer wird ein breiter Quai mit einer doppelzeiligen Baumreihe angelegt. Die Bäume sind hochstämmig damit die Blickrichtung Dorf-See bestehen bleibt. Zu beiden Enden dieser Seepromenade liegen zwei Plätze. Jenseits des Hafenbeckens ist die Bahnhofanlage situiert. Vom Stationsgebäude der SBB wird der Blick entlang einer Baumreihe am Bahnhofsvorplatz vorbei zum See geleitet. Ein repräsentativer Treppenaufgang führt an das Wasser und verbindet Dorf und Seeplatz. Der Neubau der Seebrücke vereinigt Schiffanlegestelle und Seerestaurant. Die hallenartige Architektur der bestehenden Güterbrücke wird übernommen und neu interpretiert.