Der 1859 von Paul Bouvier geplante Kernbau der Anlage erfuhr in den vergangenen 140 Jahren fortlaufend Erweiterungen, die formal und betriebstechnisch nicht optimal abgestimmt sind. Dennoch präsentiert sich das Gebäudeensemble als attraktive, unverwechselbare Anlage im internationalen Angebot. Gefordert wurde eine neuzeitliche Kongresserweiterung mit Kongresssaal, attraktivem Foyer und den entsprechenden Nebenräumen.
Es galt eine Balance zu finden zwischen selbstbewusstem Auftritt des neuen Kongresssaales einerseits und respektvollem Umgang mit dem Ensemble der bestehenden Gebäude und dem Park andererseits. Das monolithische Gebäudevolumen mit seiner matt schimmernden Metallhaut respektiert die sensible Silhouette des historische Kursaalensembles. Im perlmutternen Glanz des neuen Gebäudes werden die Strukturen und Farben der gewachsenen und gebauten Umgebung aufgenommen.
Projektverfasser:
Arbeitsgemeinschaft
Dorenbach Architekten, Basel & Kunz und Mösch Architekten, Basel