Die aus dem 13. Jahrhundert stammende Kapelle wurde erstmals 1844 durch Melchior Berri umgebaut. Die innenräumliche Gliederung in drei Ebenen, der Einbau des neugotischen Fensters im ersten Stock der Strassenfassade und die Korrektur der westlichen Kapellenfenster erlaubte fortan eine gewerbliche Nutzung. Der Umbau durch Dorenbach Architekten in den Jahren 1987-1989 ermöglichte aufschlussreiche Bodensondierungen u.a. aus der römischen Siedlungszeit.
Das reversible Umbaukonzept respektiert und reaktiviert die historische Bausubstanz. Die Stockwerksebenen werden neu definiert. Die konstruktiven und räumlichen Eingriffe sind ablesbar und zeitgenössisch formuliert.