Wettbewerb Bernoulli Walkeweg Basel, 2009
Gundeldingerquartier
Das benachbarte Gundeldingerquartier weist eine markante Blockrand Bebauung auf. Die Achsen der Güter- und Dornacherstrasse bilden dessen Rückgrad. Diese Achsen werden optisch über den Komplex „Dreispitz“ hinaus verlängert und sind für die neue Quartierstruktur (Baufelder A/B/C) entwurfsbestimmend. Dieser Bezug erlaubt zugleich dem Areal des M-Park, sich zukünftig als „weitergebautes“ Gundeldingerquartier zu entwickeln.
Topografie, Geländekante
Das heutige Areal der Familiengärten (Baufeld B/C) liegt topografisch gesehen an einer Geländekante zur Brüglinger Ebene.Wendet sich der Blick von Süden gegen Basel, dann wird an dieser Kante der Beginn des urbanen Basel spürbar. Die neue Silhouette der Hochbauten des Planungsperimeters trägt dazu bei, dass sowohl von der Brüglinger Ebene wie auch von der Autobahn J18 her gesehen der Stadtrand prägnanter in Erscheinung tritt. Im weiteren Umfeld wird die analoge Situation des St. Jakobs Turmes ähnlich wahrgenommen.
Kultur-, Sport- und Eventnutzungen
Der Projektperimeter ist zentral eingebettet in eine Vielzahl umliegender Kultur- und Sportinstitutionen. Der Campus des Bildes und das Schaulager wirken bereits als kreative Initialzündung innerhalb des Dreispitzareales. Intensives kulturelles Treiben findet im Gundeldinger Feld statt. Östlich des Perimeters bietet das St. Jakobs Areal vielfältige Möglichkeiten für regionale und landesweite Sportanlässe und Events.Angrenzend an das Baufeld A ist die Bernoullihalle der optimale Ort für zukünftige Anlässe und Aktivitäten, welche das neue Quartier und dessen Umfeld beleben und bereichern.
Hochhausbauten
Die in den Baufeldern A und B vorgesehenen Hochbauten fügen sich in ein überspannendes Feld hoher Solitärbauten ein: Lonzahochhaus, BIZ-Turm, Südpark, Wohnhochhaus Hechtliacker, St. Jakobsturm. Die genannten Hochhäuser stehen immer tangential einer Achse (Strasse) zugeordnet. Die geplanten Hochbauten übernehmen dieses Prinzip der freien Zuordnung.
Plätze
Im näheren Umfeld befinden sich verschiedene öffentliche und halböffentliche Freiräume: dies gilt sowohl für das Gundeldinger-quartier wie auch für die Anlagen der Brüglinger Ebene.Das Projekt bietet drei weitere und in ihrem Charakter sehr unterschiedliche Plätze an. Der kleinste Platz mit der höchsten Dichte wird primär durch die Benützer der öffentlichen Verkehrsmittel frequentiert. Er ist definiert durch die angrenzenden bestehenden Gebäude und durch das im Baufeld A geplante Hochhaus. Der benachbarte Platz mittlerer Dichte vor der Stirnseite des bestehenden Tramdepots leitet über in die weiträumige Anlage zwischen Wolfgottesacker und der Hauptfassade der zukünftigen „Bernoullihalle“. Hier wird der stadträumliche Bezug spürbar zur Achse der Güterstrasse, die sich in dem feinräumlichen Massstab der verschiedenen untereinander verbundenen Hofanlagen des Baufeldes A verliert.